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Scheiterschwemm

Die Scheiterschwemme „einst“ in Au

Durch die Holznot der Wiener um 1800 wurde die Aistschwemme von Ing. Rosenauer im Auftrag von Fürst Schwarzenberg errichtet.

6 Teiche (4 bei Karlsstift, 2 bei Rosenhof) regulierten die Wassermenge im Oberlauf.

Die 70 km lange Triftstrecke mit 50 Wehren, 650 m Gefälle, konnte nur bei Schneeschmelze betrieben werden.

Die Ausländerung der Scheiter erfolgte in Au nach dem Hauptrechen. Sie wurden sortiert, geschält und zu 3m hohen Stößen auf den 2 Holzlagerplätzen geschlichte.

Die Schwemmverwaltung von Au betreute die ca. 190 Schwemmer, 15 Aufseher, 4-6 Verrechnungsbeamte.

Die Verfrachtung des Triftholzes geschah mit eigenen Donauschiffen und Pferdefuhrwerken

Ca. 140 Jahre dauerte der Schwemmbetrieb, bis er durch moderne LKW unrentabel wurde.

 

Bilder zur Scheiterschwemm